#21 Henkel AG & Co. KGaA: 150 Jahre alt, aber ist die Aktie auch wieder jung genug?
Shownotes
150 Jahre Tradition – aber ist die Henkel-Aktie damit reif fürs Museum oder steht sie vor ihrem zweiten Frühling? Pünktlich zum Jubiläum durchleuchten wir eine faszinierende wirtschaftliche Wohngemeinschaft: Während das bekannte Konsumgütergeschäft um Persil zuverlässig den Kühlschrank füllt, macht die hochprofitable, aber oft unterschätzte Klebstoffsparte im Hintergrund die ganz große Karriere. Genau diesen versteckten Schatz baut der Konzern aktuell mit einer massiven Milliarden-Übernahmewelle radikal aus. Ist die überraschend günstige Aktie durch diesen Wandel jetzt ein echtes Schnäppchen für euer Portfolio oder birgt die aggressive Einkaufsstrategie zu große Risiken? Hört rein und erfahrt, ob der Traditionskonzern den Staub der Jahrzehnte wirklich abschüttelt!
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo liebe Bersiebes-Fans!
00:00:01: Wir machen heute wieder ein Top-Research-Podcast und die Frage, das Unternehmen mit dem wir uns jetzt beschäftigen war für uns.
00:00:08: Die Frage welches Unternehmen ist älter als wir beide zusammen?
00:00:11: Das ist ganz schwierig zu schaffen aber es geht um den
00:00:16: Henkel AG.
00:00:19: Geschäftsmodell vorgestellt, Bullcase, Bergcase und Fazit.
00:00:22: Henkel ist vorgestern genau hundertfünfzig Jahre alt geworden.
00:00:26: Der alte Fritz Henkel hat in Aachen vor hundert fünfzig Jahren das erste Waschenmittel mit seinen zwei Partnern vorgestellt.
00:00:35: Das Erste war noch gar kein großer Erfolg aber zwei Jahre später gelangen wir diesem Henkels Bleich-Soda der Durchprobe und wir sind ja hier in der Gründerzeit des deutschen Kaiserreis, Da war Gelder, da war Frieden.
00:00:48: Da war Wirtschaftliches und auch Soziales Wachstum.
00:00:52: Darauf konnte man aufbauen.
00:00:53: Das ist eigentlich die Keimzähle gewesen für die heute immer noch gut bestehende Henkel.
00:00:58: Bitte Sie!
00:00:58: Okay
00:00:59: so jetzt... ...die Frage dazu zur hundertfünfzig Jahre Hänkel.
00:01:04: Traditionskonzern im Dornröschenschlaf oder ein unterschätzter Weltmarktführer zum Snapschenpreis?
00:01:12: Das ist die große Frage, die wir uns stellen.
00:01:15: Also reicht der Burggraben für den nächsten großen Kursimpfels?
00:01:19: und diese Frage beantwortet euch allen nun reiner Lämmen.
00:01:23: Jawoll, also nochmal in Medesries!
00:01:25: Das Geschäftsmodell besteht aus zwei Bereichen.
00:01:27: das erste sind Klebstoffe Adhesive Technologies auf Englisch da ist Loctite drin Techno-Melt und vielleicht auch Bonderite hat man in Deutschland schon mal gehört.
00:01:36: Und das zweite, das ist immer noch so, zwanzig Prozent des Umsatzes auch relativ gleich verteilt.
00:01:41: Das zweite sind die Consumer Brands also die Konsummarken mit Persilwaschmittel immer noch wie vor hundertfünfzig Jahren.
00:01:49: Brille, Breff, Syus und dann eher Haare und ein bisschen Kosmetik.
00:01:55: Das war einmal größer aber ist dann zwischen kleiner geworden.
00:01:58: Nämlich mit Schwarzkopf.
00:01:59: Schwarzkorb wurde damals für viel Geld gekauft.
00:02:02: Bekanntere Marken eigentlich im Consumer Brands, aber mehr Marge.
00:02:06: Zum Beispiel Ebiet-Marge – siebzehn Prozent in den Bereich Klebstoffen.
00:02:10: und das Interessante anhänglich ist damit gleichzeitig sein Problem.
00:02:13: wir haben so ein hochattraktives Spezialchemie Geschäft mit den Klebstoffen.
00:02:18: Das lebt zusammen mit einem eher gemächtlich langsam wachsenden Konsumgütergeschäft.
00:02:22: Das ist nicht gut.
00:02:23: die Börse mag sowas auch nicht immer die wieder immer pure Plays haben die man miteinander vergleichen kann außer gegen Benchmark zu legen usw.
00:02:31: Aber hier ist es eben eine wirtschaftliche Gemeinschaft, die in Anführungen strichen.
00:02:35: Weil der einer deutlich mehr Power hat als der andere aber eben auch der andere kann ich sage mal zuverlässig hier die Miete bezahlen.
00:02:44: Die aktuelle Entwicklung in diesem Jahr ist besser.
00:02:48: Rein lethargische Aktienkurs, wenn man sich den mal so anschaut vermuten lässt.
00:02:51: Den Henkel hat organisch immerhin drei Komma zwei Prozent Wachstum-Inhalte einzingelegt.
00:02:56: Wir sind es bei zehn Komma vier Milliarden Umsatz.
00:02:58: das ist nicht schlecht aber auch kein Wahnsinn.
00:03:01: Besonders stark war auch hier wieder die Klebstoff und diesen eben mit Vierundhalb Prozent gewachsen.
00:03:06: Das organische Konserienwachsung insgesamt ist sogar relativ gewachsen.
00:03:09: Und dass bereinigte Emitstiege auf eins Komma sechs Milliarden Euro und damit eben auch Die Marge.
00:03:15: wir dürfen ungefähr im laufenden jahr eine gewinnt pro aktie von zwei komma neun erreichen.
00:03:24: das macht ungefähr ein kgv von ihr nachschauen.
00:03:28: ja nee er wissen mehr.
00:03:30: mein anker wird ist höher.
00:03:31: einen moment vierzehn also vierzehnt in diesem jahr und dann nur dreizehn dem nächsten.
00:03:35: ja dass es okay und was ich ganz gut finde der friketschlo hat sich alleine im h eins verbessert von vierhundertachzig Millionen auf über sechshundertzehn Millionen.
00:03:45: Das ist natürlich sauber, weil damit kann man auch wieder anorganisch wachsen und mal was kaufen, was einen gerade so gefällt.
00:03:51: Deswegen hat Henkel auch schon bereits nach dem Q-Zwei die Umsatzprognose erhöht.
00:03:57: Auch wenn das Wachstum nicht wahnsinnig ist.
00:03:59: aber die Ebietmarge sollte jetzt dann insgesamt für das laufende Jahr sechsundzwanzig zusammen bei ungefähr fünfzehn bis sechzehn Prozent liegen.
00:04:09: Wesentlicher Teil der Strategie sind volle Zukäufe.
00:04:12: Man hat ATP Adhesive gekauft, Notion Mothers.
00:04:17: im H-Bereich hat man Olaplex gekauft und dann eine sogenannte Firma namens Stahl die nicht mit dem Werkstoffsschal zu tun hat sondern da geht es um die Beschichtung flexibler Materialien also hochwertige Dinge.
00:04:30: allein da hat man zum Beispiel nochmal zwei Milliarden zusätzlichen Jahresumsatz dazugekauft.
00:04:36: Burkes Berkeis Die Bulle sagt natürlich Klebstoffe sind der eigentliche Schatz des Konzerns.
00:04:42: Wir haben eine starke technologische Position, also einen kleinen Burg, gerade eine hohe Kundenbindung durch die Marken und eben auch teilweise erhebliche Wechselkosten.
00:04:50: wenn ich irgendwo im Autobereich in so einer Produktionsschiene drin bin dann wird da nicht so schnell gewechselt.
00:04:59: Und das zusammen mit dieser Stahlakquisition und ATP et hast du dir bedeutet auch hier weiter steigen Und diese jahrelange Restripturierung, die wir jetzt hatten beginnt auch messbar zu wirken.
00:05:11: Das wird also wirklich immer attraktiver macht.
00:05:14: was her für den potenziellen Aktienkäufer?
00:05:17: denn die Bewertung ist für diese Qualität ungewöhnlich moderat.
00:05:21: Wir haben gerade gesagt KGV-IV sind ja das ist sehr ordentlich in zwei tausend sieben zwanzig haben an der Gewinsteigerung prognostiziert.
00:05:29: Das heißt er kommt die Bewerbung noch mal runter.
00:05:31: Das ist gut.
00:05:33: aber Berkees Strukturell langsamer Wachstumswert, weil natürlich diese knapp fünfzig Prozent Consumer Brand sehr wohl nach unten ziehen wo wir eben nur was weiß ich drei prozent Organisches Wachstellung haben oder vielleicht demnächst sogar noch weniger.
00:05:48: Nur per Ziel verkauft sich relativ zulässig wie ich gelesen habe.
00:05:52: aber im Zeitall davon KI und Rechenzentren ist das natürlich mäßig sexy.
00:05:58: Die aggressive M&E Phase, ich habe gerade fünf Unternehmen, die man gekauft hat erwähnt, erhöht das Risiko.
00:06:03: Das ist natürlich auch klar weil die Schulden steigen auf wenn man sich's leisten kann vom Prikeschow den ich erwähnte
00:06:08: etc.,
00:06:09: aber es ist natürlich schon eine kleine Bürde bei relativ hochgestiegenen Zins und diese Consumer Brands haben weniger Preissetzungsmacht als im Klebstoffgeschäft.
00:06:21: Der Wettbewerb hier mit Procton-Gambel, Unilever, L'Oréal und all diesen Leuten ist sehr intensiv und auch dort gibt es ja sehr starke Handelsmarken und man ist ruhstoffabhängig.
00:06:30: also auch hier hat man so ein bisschen ein Problem.
00:06:35: Welches Fazit ziehen wir daraus?
00:06:37: Ich schaue mir das also so Bulbert an und sage naja für einen Konzern der fünfzehn bis sechsef Prozent Ebiet Marschat eine solide Cash-Generierung und Weltmarktführer in vielen Bereichen ist, das sind KGV von Dreizehn bis Vierzehn erst mal nicht teuer.
00:06:51: So und deswegen ist für mich schonmal hinzuschauen auf die Ertragsschätzung pro Aktie.
00:06:58: Und da haben wir ein großes, einen großen Pluspunkt nämlich die Kapitalallokation.
00:07:03: Wir haben vorher schon sehr viel eigene Aktien gehabt und haben jetzt doch mal für eine Milliarde eigene Aktchen bei Henkel zurückgekauft.
00:07:10: Das wird im März zum Jahr zwanzig abgeschlossen.
00:07:13: Man hat also da nochmal sechsten halb Prozent der eigenen Aktien zurückgekauft, was natürlich indirekt dann auch weniger Aktien verbleiben für den dann zu ermittelnden Gewinn.
00:07:23: Eine Gewinnsteigerung pro Aktie ergibt und deswegen ist mein Fazit – auch wenn es keine individuelle Anlageberatung ist, sondern eine journalistische Meinung und eine sachgerechte Darstellung aufgrund der Zahlen die ich gerade gebe!
00:07:35: Mein Fazit wäre Man kann das auch jetzt zu seventy-vier Euro die Aktie immer noch sehr gut kaufen, denn wir haben relativ hohen Burggraben auf Konzernebene innerhalb der Klebstoffen.
00:07:48: Und dort wo wir kein Burgrahmen haben sondern hohe Wettbewerb per Sil und Schwarzgrub haben wir immer einen starken Markt und starker Vertrieb, den das Ganze etwas kompensieren können.
00:07:58: Das heißt die Aktien muss für ein positives Kursszenario nicht mal super stark höher bewertet werden, sondern es reicht eigentlich dass Ergebniswachstum Gönigs-Perscher, also Gewinn pro Aktie weiß ich gerade erwähnt.
00:08:09: Plus Dividende rund drei Prozent das kann bereits zusammen eine ordentliche Rendite erzeugen und deswegen ist Henke kein spektakulärer Wachstumstitel wie wir alle wissen.
00:08:18: aber darin liegt im Moment genau der Reiz für mich nämlich Wir haben besseres Unternehmen als es diese Bewertung und der Lamechart vermuten lässt Denn dass Allzeit hoch liegt schon neun Jahre zurück, wir waren zum Jahr zwei tausend siebzehn bei hundertdreißig Euro.
00:08:33: in der Vorzugsaktien Sind es bei seventy-vier gut, die Hälfte.
00:08:36: Haben bei sechszig zweimal Bodengebilde nämlich einmal vor drei Jahren in diesem Frühjahr und das finde ich wirklich als zentrales Element sehr schön.
00:08:45: Ich kann mir vorstellen dass man das zu diesem aktuellen Moment und wo der Kurs auch wieder leicht steigt durchaus mal kaufen kann.
00:08:53: Ja, also liebe Leute habt ihr das seit zwischen den Zeilen gehört.
00:08:56: Man kann die Aktie durchaus kaufen.
00:08:59: in dem Zusammenhang.
00:09:00: Schulfreundin von meiner Tochter der Vater dessen Vater hat den Werbespruch von Persil erfunden und er lautet da weiß man was man hat.
00:09:12: Und das gilt auch für die Aktien.
00:09:14: Ciao!
00:09:15: Bis zum nächsten Mal!
00:09:18: Bitte beachten Sie dass es sich beim Format Persewis Top Research Um einen ausschließlich journalistischen Beitrag handeln und in keinem Fall um eine individuelle Anlage bereiten.
00:09:31: Mein Name ist Reinhold Rombach, ich bin seit mehr als dreißig Jahren als der Kolumnist Persebius bekannt.
00:09:38: Freuen Sie sich schon jetzt auf unser nächstes Interview mit spannenden Börsenwerten!
00:09:44: Ich wünsche Ihnen bis dahin noch eine gute Zeit.
00:09:49: Schönen Tag.
Neuer Kommentar